9 Erkenntnisse auf meinem Weg zur passenden Gesichtspflege

30. Juli 2015
herbs and flowers naturkosmetik

Über 3 Jahre ist es mittlerweile her, seit ich der konventionellen Kosmetik den Rücken gekehrt habe und die Welt der Naturkosmetik für mich entdecke. Dabei hat sich so viel verändert: ich kann endlich wieder Lidschatten benutzen, mein Duftempfinden hat sich um 180 Grad gedreht, meine Badezimmerausstattung ist alles andere als minimalistisch geworden und ich habe die Lust an Kosmetik entdeckt. Eine spannende Reise!

Meine Anfänge mit natürlicher Gesichtspflege

Ich bin mit meinen Naturkosmetik-Erfahrungen quasi bei null gestartet, wenn man mal von Teebaumöl (wurde mir während der Pubertät mal von der Mutter einer Freundin gegen akute Pickel empfohlen. Pah! Ich habe es gehasst!) und Massage-Öl von Weleda absieht. So startete ich auch beim Thema Gesichtspflege im absoluten Vakuum. Es ist spannend zu sehen, nach welchen Kriterien man sich für Produkte entscheidet, wenn Kaufkriterien wie „Marke XY kenne ich schon ewig und vertraue ich daher blind“ oder „Das Produkt habe ich schon zig Mal in der Werbung gesehen, das ist bestimmt gut“ einfach mal konsequent wegfallen. Ich kannte so gut wie keine Naturkosmetikmarken – abgesehen von denen, die einem in der Drogerie so über den Weg laufen. Was habe ich also gemacht, als ich nach einem „Flammen-Inferno“ nach der Anwendung einer konventionellen Pflegeserie (Resultat nach der ersten Anwendung: rote, brennende Haut) die Idee hatte, es mal mit natürlicher Pflege zu versuchen? Richtig, ich habe mich in die endlosen Weiten des Internets begeben. So bin ich übrigens überhaupt zum ersten Mal auf Beauty-Blogs gelandet.

Am Ende stundenlanger Google-Orgien bin ich bei zwei Marken gelandet: Dr. Hauschka und Just Pure. Bei Dr. Hauschka war der Kaufgrund sicherlich die Bekanntheit der Marke (hatte man ja zumindest doch schon mal gehört), bei Just Pure war ich klassisches Verpackungsopfer. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, als das Päckchen mit der Post bei mir eintrudelte. (Das war dann wohl auch der Startschuss für die Online-Shoppomanie. Ähem.) Da standen sie: die hübschen, hochwertigen, handschmeichelnden Glastiegel und Flaschen mit den wunderbar schlichten Etiketten. Und dann beim ersten Öffnen: dieser Duft! So ganz anders als alles, was ich davor kannte. Von diesem Tag an war die Gesichtsreinigung und -pflege kein notwendiges Übel mehr, sondern wurde von mir hingebungsvoll zelebriert.

Blindes Umherirren im Naturkosmetik-Dschungel

So weit, so gut. Doch so richtig glücklich war ich mit den Produkten dann doch noch nicht. Die Creme von Just Pure lag wie ein Film auf meiner Haut, ich schwitzte darunter. Also ging die Suche weiter. Nach dem Trial-and-Error-Prinzip habe ich einfach jede Menge ausprobiert. Primavera, Martina Gebhardt, Pai, May Lindstrom, … ich hatte sie alle. 😉 So nach und nach habe ich gemerkt, was meiner Haut gut tut und welche Bedürfnisse sie hat. Der Besuch bei einer Dr. Hauschka-Kosmetikerin hat mir dabei enorm geholfen. Und mittlerweile sind die INCI-Listen für mich nicht mehr nur ein Sammelsurium lateinischen Kauderwelschs, so dass auch ich vor dem Kauf eines Produktes auf die Inhaltsstoffe schaue.

9 Erkenntnisse über meine Haut und ihre Pflege

Die Kernerkenntnisse nach gut 3,5 Jahren Gesichtspflege-Odyssee lassen sich für meine Haut in folgenden 9 Punkten zusammenfassen:

  1. Meine Haut ist trocken. Klingt als Erkenntnis erst einmal wenig spektakulär. Da ich aber über Jahre hinweg meine Haut nie so richtig „lesen“ konnte, ist das für mich doch eine ziemliche Erleuchtung gewesen. Fett und Feuchtigkeit nimmt meine Haut gleichermaßen dankend an. Deshalb nutze ich Öle zum Beispiel nur noch selten pur im Gesicht, sondern mische sie lieber mit einer Creme (oder greife gleich zur Creme). Seit ich auf Produkte für trockene Haut setze, haben sich bspw. meine großflächigen Milien auf den Wangen deutlich reduziert. Und schuppige Haut kenne ich mittlerweile nur noch in extrem stressigen Phasen, in denen das sprichwörtliche Aus-der-Haut-Fahren im wahrsten Sinne des Wortes zutrifft.
  2. Ich bin ein Sensibelchen. Ja, meine Haut ist empfindlich. Diese Tatsache in Kombination mit Punkt 1 ist dann der Ausgangspunkt für die Auswahl der passenden Produkte.
  3. Natürlich heißt nicht automatisch verträglich. Mittlerweile weiß ich, dass es ein Irrtum ist, zu denken, dass Naturkosmetik per se verträglich ist. Meine Haut reagiert auf einige Inhaltsstoffe auch in Naturkosmetik sehr empfindlich, so dass ich diese meide. Deshalb lasse ich zum Beispiel inzwischen die Finger von allem, was in irgendeiner Form als „aktivierend“ ausgelobt wird, da solche Produkte meine Haut unnötig stressen. Erinnert ihr euch noch an meine Review des Clean Dirt von May Lindstrom? Solche und ähnliche Produkte kommen mir nicht mehr ins Gesicht – wenn ich Lust auf Rötungen habe, greife ich lieber zu Rouge. 😉 Viele meiner Pflegelieblinge sind in ihrer Rezeptur reizarm oder reizfrei, wie ich euch schon anhand meiner Winterpflege gezeigt habe. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Dass sich dieser Ansatz für mich bewährt, merke ich unter anderem daran, dass sich eine Stelle auf den Wangen, die über Jahre fast permanent gerötet war, komplett beruhigt hat und mein Hautbild insgesamt recht stabil ist.
  4. Never change a running system. Oder zumindest nicht zu oft. 😉 Inzwischen habe ich erkannt, dass meine Haut es nicht mag, wenn ich ihr zu häufig Produktwechsel zumute. Aller vier Wochen eine neue Pflegeserie testen? Danke, nein. Kontinuität ist das Zauberwort, fröhliches Produkt-Hopping vermeide ich in der Gesichtspflege. Das hat den netten Nebeneffekt, dass ich Produkte auch tatsächlich aufbrauche und die Gefahr des Kippens sich deutlich reduziert.
  5. Sauberes Equipment. Vor 3 Jahren wusste ich noch nicht einmal, wie man Kabuki buchstabiert, inzwischen möchte ich nie wieder ohne auskommen. 😉 Ich benutze meine liebsten Pinsel täglich, so dass sie also mehr als genug Produkt- und Hautkontakt haben. Deshalb achte ich aus hygienischen Gründen darauf, meine Pinsel regelmäßig zu säubern.
  6. Sonnenschutz. Spätestens seit sich mein Pigmentfleck es sich auf meiner Wange so richtig schön gemütlich gemacht hat, ist Sonnenschutz für mich ein wichtiges Thema. Der UVA-Strahlung ist es so ziemlich egal, ob es Sommer oder Winter, morgens oder mittags ist, sie dringt das gesamte Jahr über hinweg bis in die tieferen Hautschichten ein. Meine Sonnenschutz-Routine ist für mich also unverzichtbarer Pflegebestandteil. Mal sehen, wie ich sie im Winter gestalte.
  7. Äußere und innere Einflüsse sind nicht zu unterschätzen. Meine Haut reagiert nicht nur auf Produkte sensibel, sondern darüber hinaus auch auf äußere Einflüsse. Auch hormonelle Schwankungen sehe ich meiner Haut an, am deutlichsten hat sich das in der Phase nach dem Absetzen der Pille bemerkbar gemacht. Schlafmangel, die letzte Erkältung und Stress kann ich auch deutlich im Gesicht ablesen. Wenn mein Hautbild sich also kurzzeitig ändert, heißt das nicht zwangsweise, dass ich sofort an meinem Pflegesystem herumschrauben muss.
  8. Genuss. Naturkosmetik hat für mich nicht nur viel mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun, in dem es einen Unterschied macht, was in meinen Produkten enthalten ist, wo Rohstoffe herkommen, welche Werte eine Firma lebt, wie das ganzheitliche Konzept von Herstellern aussieht usw., sondern sie ist für mich auch in hohem Maße mit Genuss verbunden. Naturkosmetik zu benutzen heißt für mich, mir und meinem Körper Gutes zu tun, mir eine bewusste Auszeit zu gönnen, die Seele baumeln zu lassen und mich ganz auf das Hier und Jetzt zu besinnen. Ja, all das steckt in ein paar Minuten Gesichtspflege. 😉 Die reichhaltige Textur einer Reinigungsmilch, das erfrischende Gefühl beim Hydrolat-Versprühen, die kurze Gesichtsmassage beim Einarbeiten einer Creme – all das ist für mich in höchstem Maße vergnüglich. Und das zweimal täglich.
  9. Entspannt bleiben. Zu guter Letzt ist eine entspannte Einstellung zu Schönheit und Pflege für mich unverzichtbar. Meinen Pigmentfleck werde ich wohl nie mehr los (zumindest nicht auf sanfte Weise). Milien werden mich vielleicht ewig begleiten. Meine Haut wird vermutlich nie wie weichgezeichnet aussehen. Und ja, die ersten Fältchen um die Augen herum sind auch schon sichtbar. So what? All das gehört zu mir, meine Haut hat schließlich auch schon mit Ende 20 ein paar Geschichten zu erzählen. Ich mache mich wegen ihrer „Makel“ nicht mehr verrückt. Schönheit hat für mich mit so viel mehr Faktoren zu tun als mit glatter, reiner Haut. Einen entspannten Umgang lege ich auch bei der Auswahl meiner Produkte an den Tag. Es muss nicht immer alles reizarm oder reizfrei sein, die psychologische Wirkung in der Pflege ist mir ebenfalls sehr wichtig. Wenn ein Produkt grandios duftet, es sich toll anfühlt und es bei der Anwendung dazu führt, dass ich mich in dem Moment sauwohl in meiner Haut fühle, dann pfeife ich auf alle Debatten rund um Alkohol, ätherische Öle und Glycerin und genieße einfach nur (siehe Punkt 9).

Gesichtspflege, quo vadis?

Und nun? Wie geht es mit mir und meiner Gesichtspflege weiter? Im Moment bin ich mit meiner Pflegeroutine sehr zufrieden. Theoretisch könnte ich also in den kommenden Jahren alles so belassen, wie es ist und die Produkte lediglich saisonal anpassen bzw. auf sich verändernde Hautbedürfnisse reagieren. Aber eben auch nur theoretisch, denn in der Realität bin ich schlussendlich doch einfach viel zu neugierig darauf, neue Dinge auszuprobieren, unbekannte Marken zu entdecken und dem ein oder anderen Kaufimpuls auch mal spontan nachzugeben. Aber das eben nicht mehr in wilden Testphasen, sondern in gemäßigter und halbwegs planvoller Form. Was ich dabei alles entdecke, erfahrt ihr hier natürlich als Erste! Meine derzeitigen Favoriten für die Gesichtspflege stelle ich euch hier nach und nach auch gern vor, falls das für euch von Interesse ist.

Wie sehen eure persönlichen goldenen Regeln der Hautpflege aus? Probiert ihr viel aus oder bleibt ihr euren Routinen über längere Zeit treu? Ist reizarme bzw. reizfreie Pflege für euch relevant? Und seid ihr pflegetechnisch schon angekommen oder eher noch auf der Suche nach den passenden Produkten?

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag

You Might Also Like

33 Comments

  • Reply sylvia 30. Juli 2015 at 9:23

    Guten Morgen liebe Ida,

    ich bin sehr auf deine Favoriten gespannt.

    Ich selbst bin inzwischen nach Logona, Martina Gebhart, Primavera, I&M und einigen anderen bei Farfalla gelandet, In der Körperpflege verwende ich zur Zeit neben Farfalla auch Melvita.

    Liebe Grüße

    Sylvia

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:12

      Da hast du ja auch schon einiges ausprobiert, Sylvia! 🙂 In der Körperpflege geht es bei mir übrigens deutlich wechselhafter zu, da teste ich nur allzu gern neue Produkte, meine Haut ist am Körper zwar auch trocken, aber ansonsten recht unkompliziert.

      Liebe Grüße!

  • Reply Annabell 30. Juli 2015 at 9:30

    Richtig schöner Artikel – ich habe ihn mit großem Interesse gelesen und kann dir echt in jedem Punkt zustimmen. Vor allem Kontinuität in der Pflege-Routine finde ich auch sehr wichtig – auch weil man Produkte lieber über Wochen/Monate aufbrauchen sollte, anstatt tausend Dinge gleichzeitig zu öffnen. Für Neulinge ist das bestimmt auch sehr hilfreich!
    Liebe Grüße!

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:13

      Danke, Annabell! 🙂 Zur Kontinuität in der Hautpflege musste ich mich echt ein bisschen „erziehen“, aber meine Haut bestätigt mir, dass es für mich richtig ist, nicht allzu wild durcheinander zu testen. Und eben, das Aufbrauchen ist natürlich auch ein entscheidender Vorteil dabei.

      Liebe Grüße!

  • Reply pretty green woman 30. Juli 2015 at 11:19

    Wow, so ein toller Artikel, liebe Ida, ich habe ihn verschlungen und mich in vielen Punkten wiedererkannt. 🙂

    Es ist total spannend zu lesen, wie andere zur Naturkosmetik gekommen sind und wie sich deren Geschichte im Laufe der Zeit verändert. Ich habe z.B. auch mit Dr. Hauschka meine ersten richtigen NK- Erfahrungen gemacht. Inzwischen weiß ich, dass meine Haut auch sensibel auf Reize reagiert und fahre mit meiner milden Reinigung und Pflege sehr gut! Eine Einstellung, die ich übrigens teile: Naturkosmetik ist für mich auch mehr als nur Kosmetik. Es ist vielmehr eine Lebenseinstellung, wie ich es gerne nenne. 🙂

    Liebe Grüße,
    Jenni
    pretty green woman kürzlich veröffentlicht…Blogger gegen Mikroplastik [Aktion]My Profile

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:17

      Oh danke, Jenni, das freut mich sehr! Ich finde es auch immer spannend, wenn ich die „Hautgeschichten“ von anderen lese. Schön, dass du für dich auch den passenden Weg gefunden hast. Das Thema reizfreie Pflege hatten wir ja bei unserem letzten Treffen. 🙂

      Liebe Grüße!

  • Reply Lara 30. Juli 2015 at 14:45

    Ich bin auch seit circa 2 Jahren auf der Naturkosmetik-Odyssee und bin immer noch nicht richtig angekommen. Ich finde zwar viele Produkte super (gerade bei meinen Haaren bin ich sowas von angekommen, da kommt kein Quatsch mehr dran), aber meine Haut scheint noch auf der Suche zu sein. Ich habe auch immer das Problem, dass ich Produkte ja nicht einfach wegschmeißen kann wenn ich merke, dass sie nichts für mich tun und so quäle ich mich oft bis zum Schluss! Wie machst du das? wegschmeißen, verschenken, verkaufen, horten? 🙂

    Liebst, Lara
    http://zwei-sachen.blogspot.com
    Lara kürzlich veröffentlicht…Hallo Hitze, tschüss Kreislauf – Summer EssentialsMy Profile

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:19

      Ja, das Problem mit den angebrochenen Produkten kenne ich nur allzu gut. Ich gebe viele Sachen dann einfach im Familien- oder Freundeskreis weiter. Auch meine Probenbestände versuche ich so zu minimieren. Teilweise zweckentfremde ich Produkte auch, so kann dann eine ungeliebte Gesichtspflege auch mal schnell zur dekadenten Fußpflege werden. 😀

      Liebe Grüße!

  • Reply Waldfee 30. Juli 2015 at 15:37

    Liebe Uda, einen sehr schönen Post hast du geschrieben. Ich bin immer noch nicht so richtig angekommen, probiere zu gerne Neues. Aber so langsam wird es. Und wenn dann Julies Badezimmerroutine noch läuft, nehme ich vielleicht auch mal daran teil.
    Ich würde mich freuen, wenn du dort auch deine Pflege vorstellen würdest.

    • Reply Waldfee 30. Juli 2015 at 15:38

      Wer soll denn Uda sein 🙂
      Ich meine natürlich Ida 🙂

      • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:21

        Na dann darfst du schon mal gespannt sein, Waldfee – meine Pflegeroutine habe ich vor einigen Tagen an Julia geschickt, so dass sie in ein paar Wochen dort zu lesen sein wird. 😉 Und auf deine Routine wäre ich auch sehr gespannt!

        Liebe Grüße!

        • Reply Waldfee 31. Juli 2015 at 18:05

          Jippie 🙂

  • Reply Julie 30. Juli 2015 at 16:16

    Ich kann den anderen nur beipflichten – toller Artikel! Ich kann den fast genau so für mich unterschreiben.. dementsprechend bin ich bei meiner Gesichtspflege auch noch lange nicht „angekommen“.. Neurodermitis und vermutlich eine Tonne unentdeckter Allergien obendrauf, juhu. Auch der persönliche Stresspegel und die Ernährung sind wichtige Faktoren beim Aussehen meiner Diva-Haut. Anders als du traue ich mich leider nicht,bei Inhaltsstoffen auch mal fünfe gerade sein zu lassen, da ich z.B. eine ausgeprägte Parfumallergie habe und daher präventiv um ätherische Öle einen Bogen mache. Generell versuche ich, so minimalistisch wie möglich zu fahren und sie vor allem in Ruhe zu lassen – was anderes bleibt mir auch gar nicht übrig, wenn jeder unbekannte Inhaltsstoff ein potenzielles Allergen sein könnte. ^^

    Allerdings glaube ich, dass ich in puncto „funktionierende Gesichtspflege“ kurz vor dem Durchbruch stehe – gerade teste ich die Nourishing Cream aus der Biomarine Cellsupport-Serie von Oceanwell. Nach zwei Wochen kann man natürlich noch keine Langzeitergebnisse erwarten, aber bislang schaut es ganz gut aus – längere Perioden ruhiger Haut, und wenn mal was ist, ist es schneller wieder weg. 🙂 Vllt habe ich ja endlich Grundstein für eine Routine gefunden, um den herum ich andere Pflegeschritte anordnen kann.. ich hab z.B. entdeckt, dass Borretschöl durchaus positive Auswirkungen auf meiner Haut hat, aber pur war mir das bislang wie dir zu wenig, in Kombination mit der Creme ist es jedoch sehr wohltuend. Mal schauen.. wenn sich die Oceanwell-Creme als ideal erweist, werde ich vielleicht noch das Dabba Kamillenblütenwasser ergänzen, das klingt auch sehr vielversprechend.

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:23

      Oha, die Kombination aus Neurodermitis und Allergien ist bestimmt nicht einfach und schränkt die Suche nach der passenden Pflege vermutlich ziemlich ein. Aber es klingt ganz danach, als wenn wärst du auf einem guten Weg! Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass du eine passende Pflegeroutine entwickeln kannst. Das Kamillenhydrolat von Dabba ist übrigens toll, das hatte ich auch schon.

      Liebe Grüße!

  • Reply Petra 30. Juli 2015 at 18:24

    Liebe Ida,

    ein sehr schner Post. Und das herrliche Ginko-Photo – das würde sich auch auf einer Postkarte gut machen 😉
    Ich bekenne – aber das brauche ich wohl eigentlich gar nicht – ich teste für mein Leben gerne neue Produkte. Die Zeit zwischen Auspacken meines Päckchens und dem Aufbrauchen des Vorgängerproduktes bin ich hibbelig (und manchmal warte ich auch nicht).
    Mir geht es übrigens wie dir, meine durstige Haut verlangt nach Emulgatoren, ich liebe Cremes. Öl pur mag meine Haut i. d, R. nicht. Auch das May Lindstrom-Inferno habe ich mit dir geteilt 😉 Und mit den INCIs geht es mir wie dir, grundsätzlich weiß ich, dass ich zumindest im Gesicht reizarme Produkte wunderbar vertrage (Yoshimomo solltest du unbedingt testen), aber ich liebe auch Duftbomben wie Leahlani oder Simply Divine Botanicals, und weil die so toll duften, benutze ich sie auch mit Freude.

    • Reply Herbs & Flowers 30. Juli 2015 at 20:25

      Ich bin ja ein großer Ginko-Fan, das Foto erschien mir einfach passend. 🙂 Hihi, Herbs & Flowers.Postkarten, das wär’s! 😀
      Auf Yoshimomo hast du mich ja letztens schon bei Julia sehr neugierig gemacht – die Produkte stehen definitiv auf meiner Liste. 🙂 Ich bin immer wieder erstaunt, welche Marken du entdeckst!

      Liebe Grüße!

  • Reply Anajana 30. Juli 2015 at 22:32

    Sehr schöner Post. So einiges kommt mir auch bekannt vor, ich habe durch hauschka überhaupt erst so richtig die Naturkosmetik für mich entdeckt. Eine lange Zeit habe ich dann auch erst nur Dr. hauschka benutzt. Es hat allerdings einige Zeit gedauert bis ich die richtigen Produkte benutzt habe. Der Besuch bei einer hauschka Kosmetikerin hat mir auch die Augen geöffnet. Ich habe viele Jahre, zu KK Zeiten, meine Haut völlig falsch gepflegt, viel zu aggressiv gereinigt, gegen unreine Haut angepflegt, die durch die falschen Produkte immer unreiner wurde.
    Von der reinen hauschka Pflege bin ich weg, dafür gibt es zu schöne Sachen von MG, Pai, i+m etc. im Moment versuche ich jedoch alles aufzubrauchen, weil ich von dem probenset von Dr. alkaitis so begeistert war, dass ich darauf (erstmal) umstellen möchte. Bevor ich Dr. Alkaitis probiert habe, hätte ich ja gesagt, dass mir die Produkte viiiiel zu teuer sind. Aber ich war so zufrieden damit, dass ich dafür sogar weg von der fettfreien nachtpflege bin mit der nachtcreme. Mal sehen.
    Erst durch Naturkosmetik habe ich die Bedürfnisse meiner Haut richtig verstanden. Und ich bin weg von „viel hilft viel“. Im Gegenteil, ich kann auch (mal) minimalistisch sein und habe mich in meiner Haut nie so wohl gefühlt wie heute.

    • Reply Herbs & Flowers 31. Juli 2015 at 19:03

      Da hast du ja einen ähnlichen „Haut-Weg“ wie ich. 🙂 Die Produkte von Dr. Alkaitis habe ich bisher links liegen lassen, aber deine Erfahrungen damit klingen gut! Ich überlege übrigens auch gerade, die fettfreie Nachtpflege mal testhalber über Bord zu werfen.

      Liebe Grüße!

  • Reply strawberrymouse 30. Juli 2015 at 23:31

    Witzig: Hauschka hat mich noch nie angezogen. Ein kleines Experiment (benutzen ja alle, muss toll sein) hat mich in meiner Annahme bestätigt. ^^
    Ich bin inzwischen auch angekommen und weiß: reizfrei ist für meine Gesichtshaut wirklich das A und O. Innerhalb dieser Kriterien kann ich aber munter experimentieren und es bleibt folgenlos. Deinen 9 Erkenntnissen stimme ich aber voll zu; selbst Nr. 9, denn am Körper bin ich nicht ganz so pingelig; da darfst auch ruhig mal duften 😉
    strawberrymouse kürzlich veröffentlicht…Aufgebraucht & Nachgekauft Juni 2015My Profile

    • Reply Herbs & Flowers 31. Juli 2015 at 19:06

      Hihi, meine Körperpflege ist auch eine ziemlich „dufte“ Angelegenheit. 😀 Von Dr. Hauschka habe ich mittlerweile nur noch die Masken und das Nachtserum in Gebrauch, dass dich die Marke nicht interessiert, weiß ich ja. 🙂

      Liebe Grüße!

  • Reply Valandriel Vanyar 31. Juli 2015 at 16:42

    Hehe mir ging es ähnlich wie dir. Ich habe auch queerbeet einiges getestet und war heilfroh, endlich zu erkennen, was ich benötige und was eben nicht.
    Hauschka hat mich glücklicherweise nie wirklich interessiert! Da fand ich nur das Gesichtsöl wirklich gut.
    Das wichtigste in meinen Augen: reizarme Pflege, beständige Routine und Sonnenschutz.
    Valandriel Vanyar kürzlich veröffentlicht…Von Ölen bekomme ich nie genug: Waldfussel – Körperpflegeöl „Patchouli“My Profile

    • Reply Herbs & Flowers 31. Juli 2015 at 19:07

      Das klingt nach drei soliden Pflege-Grundpfeilern. 🙂

      Liebe Grüße!

  • Reply sonnenblume 31. Juli 2015 at 18:06

    Liebe Ida,

    einen sehr schöne Post hast Du wieder mal geschrieben. Vorallem deinen wunderschönen Fotografien gefallen mir total!:-)
    Grundsätzlich finde ich für mich eine beständige Routine am wichtigsten. Zumal meine Couperose/Rosace geplagt Haut einen ständigen Wechsel nicht aushält.
    Leider habe ich mich durch die ganze reizarm und kein Alkohol bzw. keine Dufstoffe Debatte etwas verunsichern lassen. Dabei war ich mit meinen Weleda-Mandel-Gesichtspflegeprodukten total zufrieden!:-) Daher werde ich auch nach meinen Ausflug zu I+M Freistil wieder darauf zurückgreifen. Da meine Haut damit am besten klar kommt und die Produkte liebt.
    Bin übrigens schon sehr auf deine Gesichtspflegeroutine bei beautyjagd gespannt!

    • Reply Herbs & Flowers 31. Juli 2015 at 19:08

      Wenn du Produkte gefunden hast, die für dich funktionieren, dann ist das doch prima! Zumal die Mandel-Produkte für die Gesichtspflege von Weleda ja zumindest insofern reizarm sind, als dass sie keine Duftstoffe enthalten (im Gegensatz zum Beispiel zur Handcreme, die ich letztens vorgestellt habe).

      Liebe Grüße!

  • Reply sonnenblume 31. Juli 2015 at 19:49

    Da hast Du recht!:-) Wobei mich die Handcreme sowie das Duschgel und die Bodylotion auch sehr reizen. Aber erst muss ich mein jetziges Duschgel aufbrauchen.;-)

  • Reply Fräulein Immergrün 10. August 2015 at 19:24

    Liebe Ida,
    welch toller Berich! Danke dafür. Ich habe ihn jetzt erst entdeckt und unterzeichne ihn so ziemlich genau so 🙂
    Getestet habe ich auch so viel und manchmal ist es wirklich zum Mäusemelken gewesen – was der einen Haut hilft, muss meiner nicht helfen! Und meine Neugierde ist auch viel zu groß um Konsistenz zu walten, aber auch ich habe gelernt, nicht ein dolles Produkt-Hopping mehr zu vollführen.

    Grünste Grüße

    • Reply Herbs & Flowers 10. August 2015 at 21:27

      Danke dir! Oft lässt man sich ja von allgemeinen Trends oder Lobgesängen anstecken und testet dementsprechend. Ich fände es zum Beispiel toll, wenn meine Haut mit purem Gesichtsöl auf Dauer klarkommen würde. Tut sie aber nicht, eine Kombination mit Creme oder gleich eine reine Creme mag sie einfach mehr. Dann ist das eben so. 🙂

      Liebe Grüße!

  • Reply Severine 26. August 2015 at 17:07

    Hallo!

    Ein schöner Artikel, der vieles gut zusammenfasst, was mir aus der Seele spricht. Da ich erst knapp 1 Jahr so richtig in der NK unterwegs bin, habe ich noch nicht so meine Lieblingsprodukte gefunden und mache leider so ca. alle 2 Monate doch ab und an ein Produkthopping. Einige Favouriten bleiben mir aber schon im Hinterkopf und ich hoffe auch irgendwann mal eine Grundpflege zu haben, die ich nur dann und wann saisonal anpassen muss.

    Liebe Grüße Severine

  • Reply Nicole 22. Oktober 2015 at 21:17

    Hallo liebe Ida,
    Vor ein paar Wochen habe ich Deinen tollen Blog entdeckt 😊 und nun möchte ich mich mal für die interessanten Beiträge bedanken ! Ich benutze jetzt schon seit 1,5 Jahren mit voller Begeisterung Dr . Hauschka Kosmetik, ich habe die letzten 20 Jahre keine Kosmetik so lange am Stück benutzt! Seit es jetzt wieder kälter ist brauche ich mehrmals täglich eine gute Handcreme und leider war die von Hauschka nicht genug für meine Bedürfnisse und nun bin ich durch deinen Blog auf die klasse Handcreme von Primavera gestoßen und total begeistert! Vielen Dank dafür und viele liebe Grüße von einer neuen regelmäßigen Leserin😀
    Nicole

    • Reply Herbs & Flowers 23. Oktober 2015 at 10:32

      Oh danke, Nicole (und willkommen auf meinem Blog)! 🙂 Dr. Hauschka war ich auch lange Zeit treu, mittlerweile schätze ich aber auch die Vielfalt der NK-Marken.

      Liebe Grüße!

      • Reply Nicole 25. Oktober 2015 at 22:56

        Ja, dank Deiner vielen tollen Berichte habe ich jetzt auch die Balance Serie von Primavera bestellt und probiert . Die Salbei-Trauben Serie richt ganz toll , das Serum fühlt sich gut an , aber nach dem Reinigungsgel ist meine Haut etwas trocken 😯 also mit der Waschcreme komme ich besser klar. Aber die Körperpflegeprodukte von Primavera sind spitze !
        Lg bis bald
        Nicole

        • Reply Herbs & Flowers 28. Oktober 2015 at 19:13

          Die Körperpflege-Produkte mag ich auch sehr. Und den Duft der Salbei-Traube-Serie finde ich auch spitze!

          Liebe Grüße!

  • Reply Goodbye and Hello: mein persönlicher Jahresrückblick und -Ausblick 2015 - herbsandflowers.de 28. Dezember 2015 at 0:20

    […] sind insbesondere folgende: Plauderei mit Jenny von I Love Spa, Aromatherapie gegen trübe Tage, 9 Erkenntnisse auf meinem Weg zur passenden Gesichtspflege, Naturkosmetik in schickem Gewand, Ein herbstlicher Home-Spa-Abend, Über den Sinn und Unsinn von […]

  • Hinterlasse einen Kommentar

    commentluv