Die Naturdrogerie empfiehlt: ätherische Öle und Naturparfums gegen den Winterblues (Anzeige – Sponsored Post)

7. Februar 2019
naturdrogerie natürliche düfte gegen den winterblues

Frühling, wo bist du? Jedes Jahr sehne ich mich spätestens ab Mitte Februar nach dem Gesang der Amsel, dem ersten zarten Knospengrün und dem ersten Morgen, an dem Frühlingsduft in der Luft liegt. Bis es soweit ist, versuche ich, den Winterblues so gut es geht in Schach zu halten.

Eine wichtige Rolle spielen für mich dabei ätherische Öle und natürliche Düfte. Gemeinsam mit der Naturdrogerie habe ich für diese Kooperation in verschiedenen Kategorien – Aroma-Sprays, Mischungen zur Raumbeduftung, Raumparfums und Naturparfums – nach passenden Düften Ausschau gehalten und stelle euch in diesen Kategorien jeweils drei Produkte vor, bei denen für jede Nase etwas dabei ist.

Aroma-Sprays von Florascent – die Vielseitigen

florascent aromasprays

Aromen von Zitrusfrüchten sind die Klassiker unter den stimmungsaufhellenden Düften. Zitrone landet bei mir als ätherisches Öl aus dem Fläschchen zum Beispiel derzeit oft im Diffuser und auf dem Duftarmband. Eine Alternative zu unverdünnten ätherischen Ölen bieten die Aroma-Sprays von Florascent. In ihnen ist jeweils ein bestimmtes ätherisches Öl in Wasser und Alkohol gelöst und dadurch in hautfreundlicher Konzentration verdünnt. So lassen sich die kleinen Fläschchen nicht nur als Raumspray, Kissenspray oder zum Beduften von Kleidung nutzen, sondern können auch direkt auf die Haut und die Haare gesprüht werden.

Bergamotte ist eine feine Alternative zu Zitrone – ein Nasenschmeichler für alle Earl Grey-Liebhaber, der gute Laune pur verströmt, die Stimmung aufhellt und Ängste löst.

Mandarine ist nicht nur ein klassischer Duft, den Kindernasen mögen, sondern tut auch Erwachsenen gut, denn er vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und hebt ebenfalls die Stimmung.

Was ist denn eine Alternative, wenn man mit Zitrusaromen generell weniger anfangen kann? Das habe ich die Naturdrogerie gefragt – die Antwort von Uwe lautete: Zimtrinde! Der Duft sorgt für einen schwungvollen Start in den Tag, vertreibt die Antriebslosigkeit und ist eine Art wärmendes Kirschkernkissen für die Seele.


Ätherische Ölmischungen von Primavera zur Raumbeduftung – daheim und unterwegs

primavera raumdüfte

Natürlich lassen sich die Aroma-Sprays von Florascent auch „stapeln“ und so zu individuellen Duftmischungen kombinieren. Wenn ihr eher Typ „fix und fertig“ statt „mix and match“ seid, dann bietet Primavera sowohl passende Mischungen für Diffuser, Duftstein und Duftlampe als auch Airsprays (ätherische Öle in Alkohol und Wasser verdünnt) zur Raumbeduftung an.

Orange in love ist noch einmal eine Empfehlung für alle Freunde der Südfrüchte – das satte Aroma reifer Orangen wird hier kombiniert mit blumigen Akkorden und einer Basis aus würzig-warmer Vanille, die zum Daheim-Einkuscheln einlädt.

Samt und Rosen erheitert das Gemüt mit einer Mischung aus Rosengeranie, Vanille-Extrakt und Sandelholz. Ein Duft, der sanft umschmeichelt und gleichzeitig Frühlingsgefühle vermittelt. Samt und Rosen riecht für mich wie der erste Morgen, an dem man endlich wieder die dünne Jacke und Halbschuhe anstelle des Winteroutfits anziehen kann.

Sonniger Winter ist eine gute Wahl, wenn man lieber im schneebedeckten Wald als am Schreibtisch wäre. Fruchtige Litsea, aromatisch-waldige Weißtanne und holzige Zeder wirken in diesem Raumduft fast so belebend und erheiternd wie das Stapfen durch den Schnee, der in der Sonne funkelt.


Kommen wir nun von den vergleichsweise eher einfach gestrickten Mischungen zu den „edlen Tropfen“ für die Raumbeduftung. Die folgenden Düfte sind so facettenreich, dass ich sie euch gemeinsam mit Uwe von der Naturdrogerie jeweils im Detail etwas ausführlicher vorstelle. Gleiches gilt danach auch für die Naturparfums.

Raumparfums von Florascent – edel und komplex

Die Raumparfums von Florascent sind Ausdruck der kreativen Schaffenskraft von Roland Tentunian, dem Chef-Parfumeur der Marke. Er lässt sich gern auf Reisen inspirieren und fängt seine Erlebnisse und Erinnerungen in seinen Duftkreationen ein.

Vent de Ceylan

florascent vent de ceylan

Der Duft in drei Worten: Sommerwärme im Winter (sagt Uwe) | Wie prasselndes Kaminfeuer (sagt Ida)

Duftnoten: Ceylonzimt, Gewürze, ein Hauch Bergamotte

Den Wind Ceylons (Sri Lankas) fängt dieses Raumparfum, das zur Parfum d’Ambiance-Reihe von Florascent ein. Ich war gespannt, was mich neben dem naheliegenden Ceylonzimt für Duftnoten erwarten würden. Vent de Ceylan riecht intensiv würzig – in der Tat nach Zimt, weiteren Gewürzen (ein Hauch Nelke? Vanille?) und balsamischen Noten. Ein richtiger Duft zum Einkuscheln an knackig-kalten Wintertagen, der das Herz und die Seele erwärmt. Falls ihr wie ich daheim auf die wohlige Wärme eines prasselnden Kaminfeuers verzichten müsst – dieser Duft ist ein feiner Ersatz. Nebenbei bemerkt sieht die Flasche auch einfach grandios aus, oder? Eigentlich macht sie sich optisch sehr gut neben den Schätzen im Whisky-Regal, wie ich finde.

Anwendung: Die beiliegenden Rattanstäbe werden in die geöffnete Flasche gesteckt, schon wird der Duft im Raum verströmt. Die Anzahl der verwendeten Stäbe bestimmt dabei die Duftintensität.

Vanille Tiaré

florascent vanille tiare

Der Duft in drei Worten: Lecker Kekse nomnomnom (sagt Uwe) | Kinderlachen und Kaugummi (sagt Ida)

Duftnoten: Exotische Blüten, Vanille

The Cubes heißen die jüngsten Kompositionen zur Raumbeduftung aus dem Hause Florascent, die in reduziertem Design und platzsparender Größe daherkommen. Ich war sehr gespannt darauf, ob eine Mischung aus Vanille und weißen Blüten (wie eben Tiaré) nicht etwas eindimensional riecht. Weit gefehlt – eine wirklich spannende Kombination! Opulent, süß, blumig. Ich muss an eine Mischung aus Zuckerwatte, Lollis und Dessertcreme denken. Vanille Tiaré beschwört vor meinem Auge Bilder von Mädchen herauf, die bunte Schleifen im Haar tragen, während sie in der hellen Mittagssonne fröhlich Gummihopse spielen und sich dabei scheckig lachen. In einem Raum, der damit zart beduftet ist, hat der Winterblues definitiv keine Chance!

Anwendung: Ebenfalls mit Rattanstäben, die in die geöffnete Flasche gesteckt werden. Je mehr Stäbchen verwendet werden, desto intensiver wird der Raum beduftet.

Palais Rose

florascent palais rose

Der Duft in drei Worten: Dornröschens verzaubertes Schloss (sagt Uwe) | Spitzenkleider und Festtafel (sagt Ida)

Duftnoten: Rose, weitere florale Noten

Einen wiederum ganz anderen Ton schlägt Palais Rose als Parfum d‘Ambiance aus der Ligne Noire von Florascent an. Vor meinem geistigen Auge entstehen bei den Aromen von lieblichen Rosen in Kombination mit weiteren floralen Aromen Bilder von eleganten Damen der Belle Epoque, die in pastellfarbenen Kleidern, weißen Spitzenhandschuhen, ausgefallenen Hüten und Sonnenschirmen promenieren. Gleichzeitig muss ich an eine festlich gedeckte Tafel denken – mit Silber, großen Weingläsern, weißen Kerzen und einem üppigen Strauß aus weißen und blassrosa Rosen. Ein lieblicher, harmonischer Duft, der Eleganz und gleichzeitig Leichtigkeit versprüht. Ein Duft, dem ich schon seit den Anfängen des Blogs treu bin (hier habe ich ihn bereits gezeigt).

Anwendung: Nach Belieben im Raum versprühen – ich empfehle, mit zwei, drei Sprühern zu starten und erst einmal die Duftentwicklung abzuwarten. Nachsprühen geht ja immer.


Naturparfum – von blumig-verspielt bis minzig-frisch

Zu guter letzt stelle ich euch noch drei Naturparfums vor, die unterschiedlicher kaum sein könnten – sowohl was die Aromen als auch die Anwendungsform anbelangt. Was sie gemeinsam haben: es handelt sich um natürliche Düfte aus ätherischen Ölen, die Inhaltsstoffe stammen zum Teil aus biologischem Anbau – und natürlich sind sie für meinen Geschmack allesamt Nasenschmeichler.

Pétillante Aurore von Eau de Mars

eau de mars petillante aurore

Der Duft in drei Worten: Die Sonne scheint (sagt Uwe) | Frisch gewaschene Wäsche (sagt Ida)

Duftnoten: Zitrone, Bergamotte, Orangenblüte (Kopfnote), Minze, Jasmin, Rose, Galbanum (Herznote), Vetiver, Zeder, Nelke (Basisnote)

Eau de Mars heißt der Ableger von Aimée de Mars, der französischen Nischenmarke, die mich u. a. mit diesem Duft bereits begeistert hat. Die Range von Eau de Mars ist nicht ganz so hochpreisig und hat insgesamt 7 Parfums zur Auswahl. Pétillante Aurore ist eine verspielte Mischung aus erheiternden Zitrusfrüchten und Neroli in der Kopfnote, die schnell verschiedenen Blütenaromen weichen. In der Basis bleibt der Duft eher leicht und frisch. Für mich ein femininer Duft, der nach Wiesen mit Frühblühern riecht, aber auch nach frischen Laken, die in der Sonne vom Wind getrocknet werden. Spritzig, floral, fröhlich, beschwingt, verspielt – so riecht Frühling!

32°N 08°W Marokko von Richard Lüscher Britos

richard lüscher britos marokko

Der Duft in drei Worten: Orientalischer Basar & Gastfreundschaft (sagt Uwe) | Minztee trifft Gebäck (sagt Ida)

Duftnoten: Nanaminze, Tee, Zucker, Wassermelone (Kopfnote), Datteln, Feigen, Jasmin, Marokkanische Rose, Akazienblüte (Herznote), Henna, süße, wässrige und grüne Noten (Basisnote)

Dieses Parfum ist meine Top-Entdeckung der letzten Monate, wenn es um Düfte geht! Schon seit ihrem Launch vor ein paar Jahren hatte ich die Naturparfums von Richard Lüscher Britos auf dem Schirm, denn das Konzept der Jugendfreunde Malvin Richard (richtig, Enkel des Farfalla-Gründers und frisch gebackener Geschäftsführer), Lukas Lüscher und Serena Britos ist spannend. Ihre sechs Natural Terroir Perfumes widmen sich jeweils einer ganz bestimmten Region (daher auch die Breiten- und Längengrad-Angaben in den Namen der Parfums) und stellen in jedem Duft eine der dort beheimateten Pflanzen in den Mittelpunkt, greifen dabei aber auch lokale kulturelle Eigenheiten auf. Nebenbei bemerkt ist die Aufmachung der Parfums von Richard Lüscher Britos ein Augenschmaus und auch haptisch ein Erlebnis.

Marokko ist ein außergewöhnlicher Unisex-Duft, der mir schon des Öfteren Komplimente beschert hat. Ich war noch nie in Marokko, musste dafür aber beim ersten Testen an eine Stadt in einer ganz anderen Region denken: Brüssel. Auf dem Weg vom Bahnhof in die Innenstadt bin ich 2015 durch eine Straße gelaufen, in der es zahlreiche türkische Cafés gab, aus denen intensiver Minzteegeruch durch die offenen Türen hinauswehte. Kurz darauf war ich in einem gemütlichen Café süß gefüllte Crêpes essen. Diese Mischung spiegelt Marokko sehr gut wider: Nanaminze sorgt für Erfrischung, riecht aber bei weitem milder und fast schon cremig im Vergleich zur Pfefferminze. Dazu kommt eine honigartige, aber nicht zu zuckrige Süße von reifen Früchten, die in eine cremig-balsamische Basisnote übergeht, ohne wuchtig zu werden. In Kombination ergibt das einen runden, frischen, aber gleichzeitig cremigen Duft, in den ich mich reinlegen könnte. Und Tee und Soulfood sind im Winter ja immer eine gute Idee gegen Trübsinn. ;-)

Mi Vida Parfümstick von amo como soy

amo como soy mi vida parfumstick

Der Duft in drei Worten: Ein Stück Tropenwald (sagt Uwe) | Pudrig-leichter Blütentraum (sagt Ida)

Duftnoten: Bergamotte, Passionsblüte und Mandarine (Kopfnote), Aprikose, Pflaume, Rose, Ylang Ylang (Herznote), Zeder, Zimt, Vanille (Basisnote)

Habe ich ihn hier noch als meinen Sommerduft gezeigt, hat sich der Mi Vida Parfumstick von amo como soy auch im Herbst und im Winter bei mir bewährt. Die Mischung aus den pudrigen Aromen weißer Blüten, fruchtiger Frische von Aprikosen und Zitrusfrüchten und einem weichen Bett aus Vanille und Zeder ummantelt mich wie eine leichte Kuscheldecke und scheint zu flüstern: „Kopf hoch, der Frühling steht schon vor der Tür – er wartet nur auf den richtigen Moment, um anzuklopfen.“ Im Vergleich zu Vanille Tiaré (der aber natürlich nicht für die Haut gedacht ist) kommt Mi Vida übrigens deutlich zarter, pudriger und leichter daher. Wer den Duft der amo como soy Pflegeprodukte mag, wird diesen Parfümstick lieben. Praktisch finde ich ihn auch für unterwegs – nicht größer als ein Lippenstift, findet er in jedem Reisegepäck Platz.


Das sind sie also, die Empfehlungen von der Naturdrogerie und mir, wenn ihr euch auch nach dem Frühling sehnt und den Winterblues in die Wüste schicken wollt.

Bald steht ja auch der Valentinstag vor der Tür – vielleicht ist jetzt noch der richtige Zeitpunkt, um dem oder der Liebsten einen heißen Tipp für ein duftes Geschenk zu geben? :-) 

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2 Comments

  • Reply Ava 8. Februar 2019 at 11:34

    Oh, wie schön. Unter den Duftbeschreibungen kann man sich wirklich etwas vorstellen. Ich glaube, mir würde „Vent de Ceylan“ als Parfum gefallen :-)

    Die „Zimtrinde“ von Florascent hab ich daheim und mag sie sehr, leider ist der Duft sehr flüchtig.

    • Reply Herbs & Flowers 12. Februar 2019 at 13:46

      Vent de Ceylan ist aber leider ein Raumparfum. ;-) Als Parfum fällt mri ad hoc kein Pendant ein, ich frage bei Uwe aber gern nochmal nach. :) Und die Zimtrinde lässt sich auch mit anderen Noten kombinieren, die die Haltbarkeit verlängern und dem Duft noch mehr Tiefe geben.

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